Die ersten Tage in Erlangen.

Die ersten Tage meines Klinikaufenthalts in Erlangen sind vorbei, und meine Schonzeit scheint endgültig vorbei. Eine Woche und einen Tag habe ich es bereits ausgehalten, aber der Stress ist riesig für mich. Ich hab mich noch nicht daran gewöhnt, und mein Fuß ist jetzt schon dick ist und schmerzt. Eigentlich müsste ich jeden Abend und Morgen laufen wenn es nach dem Plan geht, aber das kann ich nicht. Verständnis hin, Verständnis her, so ist es nun mal, und das ändert weder ein strenger böser Spruch, noch ein nettes Wort. Gut fühl ich mich deshalb auch nicht gerade, aber ich hab mir diesen blöden Körper auch nicht aus gesucht. Ich würde gern tauschen, aber wer will das schon freiwillig?

Ich hab mich jetzt schon in der Holzgruppe vorgestellt, aber mehr als eine Stunde halte ich den Krach nicht aus. 🙁 Ergo ist für mich zu lang, 2,5h. So richtig hab ich nichts auf die Reihe bekommen. Der ganze Stress, die viel zu engen Pläne ohne Pausen, das raubt mir den letzten Nerv.

Mit Stefan ist und bleibt es schwierig. Ich frag mich wie da wieder etwas werden soll? Er weiß nach fast drei Jahren nichts mit mir anzufangen. Klar er gibt sich immer wieder Mühe. Aber es ist mir zu wenig. Ich verhungere emotional, aber das bekommt er nicht mit. Traurig aber wahr.

 

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