Nachdenklich.

Wieso habe ich nur immer wieder das Gefühl, das selbst die Menschen die ich mag, oder die vorgeben mich zu mögen nicht glauben was ich sage, mich auf deutsch gesagt nicht ernst nehmen? Es macht mich unglaublich traurig, endlos einsam, weil ich wegrennen will, weil ich es nicht schaffe die Leute noch zig Mal darauf anzusprechen. Ich tu es einmal, meistens in einer verzweifelten Situation, aber dadurch denken die Leute dann ich spinne, weil es nicht so super nett rüber kommt. Die Situation ist für mich echt anstrengend, weil ich immer wieder das Gefühl habe ich muss alles beweisen. 🙁 Aber manche Sachen kann man nicht beweisen. *seufz* Oder aber es ist so, dass jemand anders mehr geglaubt wird als mir, tja und dann steh ich da wie blöd, und bin jedes Mal die Böse. 🙁

EnttÀuscht.

Ich frag mich immer wieder, was ist es, das manche Menschen in meiner "Nähe" hält? Ist es nur Neugierde? Ist es echte Zuneigung? Oder was? 

Wenn ich eins auf den Tod nicht leiden kann, dann wenn Menschen etwas besser wissen wollen als man selbst, obwohl sie nie in der Situation waren. Ich frage mich, warum muss man beleidigend werden, wenn anderen etwas nicht passt? Wenn ein Ratschlag mal wieder ein Schlag war? Warum lesen die Menschen nur halb, wenn sie überhaupt lesen. Aber das ist immer so. Und immer wieder bei solchen Menschen wo man es lange lange nicht für möglich hält, die selbst ziemlich allein da stehen. Aber ich bin auch nicht das Trampolin für alle, und ich hab es satt mich mies behandeln zu lassen.

Schon letzten Montag hab ich einen Rundumschlag gemacht und einige Leute von meiner FB Liste geklatscht, interessiert hat es kaum jemand, das zeigt ja schon was es heißt "ich nehme dich wie du bist". Eine Dame war nämlich darunter, die das auch meinte immer wieder sagen zu müssen, aber ich muss mir auch den Mund nicht verbieten lassen. Wenn man das mehrfach erlebt hat, nachdem einen die Leute lächerlich gemacht haben, dann mag man auch da nicht mehr. Es ist einfach nicht fair, und einsetzen tut sich natürlich auch keiner. Shit happens, so ist das halt, Menschen kommen und gehen.

Lange lange bin ich immer für die Leute da, umgekehrt wird gesagt "ich bin doch auch immer für dich da". Wo aber sind die Menschen, wenn man jemand braucht? Ich konnte es nicht erkennen das einer von den geschmissenen "immer" da war. Das kommt allein schon daher, weil ich eigentlich nie zu den Leuten gehe, mich nicht zu traue sie anzuschreiben, das ist für mich eine entsätzliche Überwindung, die ich einfach nicht mehr schaffe zu überbrücken. Es gibt ein paar wenige Menschen die ich auch m-a-l, also höchst selten von selbst anschreibe, in der Hoffnung nicht zu stören. So ist es halt mit den Menschen die sich unnütz fühlen. Ich geb da keinem die Schuld für, aber sich selbst anbieten, das machen bewusst nur zwei im Moment, und dieser Moment hält schon ziemlich lange an.

Aber als Krönung muss ich mir anhören, wie arm dran mein Freund mit mir ist. Ich bin nicht einfach, das stimmt ganz sicher. Aber mein Freund auch nicht. Und bevor ich scheiße mache, kotz ich mich lieber aus, denn diese psychische Last die mich schier erdrückt, möchte mich so manches Mal ganz anders handeln lassen. Und sowas von einer die selbst schon genug mit Depressionen zutun hatte. Ich kapier das einfach nicht. Aber so ist das eben. 

Ist für mich das Gleiche, wie wenn ich sage vor der Buchmesse, dass ich eine unbändige Angst/Panik habe, dass ich schreibe per SMS das ich heule, dass es aber nicht ernst genommen wird, geschweige denn geglaubt. Sowas macht mich echt traurig, dabei reicht mir schon, dass Stefan damit nichts anfangen kann. Aber so richtig glaubt das scheinbar keiner. Wenn die Leute wüssten was das für mich für eine Überwindung ist jedes Mal, und alles nur, weil ich Angst vor Bewertungen habe, das ich scheiße ankomme, oder irgendwas in der Art. Aber die Leute geben mir halt auch kein besseres Gefühl, wenn es so ist wie jetzt.

Mich macht das alles einfach nur traurig, aber an Ehrlichkeit kann ich nicht mehr glauben, dabei stempeln mich ja eh schon alle deswegen als extrem ab. Aber wie soll man so auch vertrauen? Ich kann es nicht, und anderen geht es einfach nicht wie mir…

Selbstredend.

"So lange ich nicht selbst im Sterben liege habe ich den Mann machen zu lassen…"

 

Manche Menschen haben ein lustig buntes Leben und kennen keine Probleme, keine Schwierigkeiten, vielleicht nicht einmal Ängste. Bevor Frau nicht im Sterben liegt hat sie kein Anrecht auf den Mann. Wenn dem wirklich so sein sollte, möchte ich gern freiwillig sterben, denn das ist mir wirklich zu wenig.

Mein Herz hängt durch, jetzt schon wieder ein paar Tage. Ich glaube es fing damit an, dass mir Stefan von der Kündigung erzählte. Ich hab gedacht, und gedacht, und gedacht, aber Stefan hat das nicht interessiert, der hat auf alle meine Fragen gar nicht reagiert. Der war wie im Trance. Am nächsten Tag war er der alte Motzkopf, für jeden Fliegenschiss wurde ich angemault, aber ich glaube das hat er nicht mal wirklich bemerkt. Auch als ich abends dann den Tisch frei geräumt hab hat er nur gemault. Da ist mir irgendwie das Spielen mit ihm vergangen. Ich hab natürlich trotzdem mitgemacht, denn sonst wäre wieder ich der Arsch der Nation gewesen, aber glücklich war ich nicht. Ich glaub er hat nicht einmal bemerkt wie scheiße es mir ging.

Heute jetzt das selbe in Grün, motzen, motzen, motzen. Er versteht einfach alles falsch. Dreht sich Aussagen wie er mag. Okay, kurz vorm Fussball kam er dann mit Eis an, wahrscheinlich um mich friedlich zu stimmen. Wie sagte er? Versöhnungseis. Ich hab dann alleine die zwei Traumschifffolgen geschaut, und er Fussball, der natürlich bis Ultimo ging. Eigentlich war abgemacht wir spielen heute wieder, aber dazu hatte er keine Lust mehr, klar Fussball war ja auch so anstrengend. Er wollt neben mir schlafen, aber das ist mir zu eng, und das versteht er irgendwie nicht. 🙁 Wie es mir ging, spielt wieder keine Rolle, und bemerken tut er es erst recht nicht. A. hat zwar nachgefragt, aber was bringt das schon wenn die Menschen soweit weg sind. Ich hätte bei mir jemand gebraucht, mir geht es dreckig. Aber da war halt keiner und J. musste ja auch früh raus, also ist sie ins Bettchen.

Klar, ich hab mich wieder aufgeregt und in der Brustgegend hatte ich wieder diese verdammten Schmerzen… es ist ein Gefühl, ich kann es nicht genau beschreiben, schreckliche Schmerzen sind das. Abgemacht habe ich mit dem Hausarzt das iich mir eine Tavor reinwerfe wenn es wieder passiert, nur sind die bei Stefan im Schlafzimmer, und ich müsste über ihn kraxeln, also Schmerzen aushalten, geht nicht anders. A. hat zwar gesagt, dass das ja so auch nicht sein kann, aber bringt ja nix. 🙁

Ich hab dann noch Kartoffeln gekocht, und schon mal geschnippelt, so sind sie zum Mittagessen fertig, und ich hab eine Arbeit weniger. Aber vorher musste ich erstmal die versauten Herdplattenn sauber machen, denn davon scheint Stefan noch nie was gehört zu haben. Egal wo! Immer renne ich ihm hinterher, und von seinen Versprechen von vorm Urlaub wurde auch kein einziges wahr. Aber ganz ehrlich, das war mir eh klar. Er hat bisher immer nur gelabert, aber geändert hat sich nix.

Nun ist abgemacht gewesen Stefan weckt mich 9 Uhr, ist ja keine all zu schwierige Aufgabe, aber selbst das bekommt dieser Arsch net hin. Er bekommt es nicht hin die kleinsten Absprachen einzuhalten!!! Ich frag mich was das werden soll?! Wie das weiter laufen soll? Und was mache ich eigentlich hier? Ich hatte schon gesplant was wir alles machen müssen, und alles was ich kurz nach 9 Uhr auf meinem Handy finde, ist, dass er schon ein paar Sachen erledigen ist. Ich kann mir genau vorstellen warum er mich nicht mitnehmen wollte, weil er mich wieder belogen hat. Aber da frage ich mich, wie soll ich so jemand vertrauen?! Immer und immer wieder werde ich einfach nur enttäuscht, immer wieder vertröstet, und dann soll ich dafür noch Verständnis haben? Mein Verständnis ist wirklich überstrapaziert, aber das darf man wieder nicht sagen, denn der Stefan ist ja mit so einer Arschlochfreundin so schlecht dran. Wie kann es der nur nicht gut gehen! Unglaublich, echt!

Ein Drama.

Es ist wirklich ein Drama. Die neue Couch in Stefans Wohnung ist jetzt seit genau einer Woche da, sein ehemaliger Arbeitskollege hat jetzt doch mitgeholfen. Warum er nicht gleich ihn gefragt hat verstehe ich bis heute nicht, spielt aber jetzt auch keine Rolle mehr.

Jetzt habe ich ein ganz anderes Problem. Stefan meint, jetzt sind wir dann ja wie eine WG. Ich frage mich nur, wieso hat er dann eigentlich die Couch gekauft? Um Ruhe zu haben? So richtig selbst wollte er es unter Garantie nicht, denn sein Spruch Anfang letzter Woche, dass er sich dafür hasst die Couch überhaupt gekauft zu haben schlug bei mir richtig ins Herz ein. Er macht mir eigentlich permanent ein schlechtes Gewissen. Wenn er rüber kommt legt er sich hin, und schnarcht los. Aber genau das wollte ich doch nicht mehr haben. Es nervt mich, und ich bekomme davon Kopfschmerzen. Ich glaube jetzt merkt er erstmal das ich eigentlich nix von ihm habe, bzw. er nichts von mir, denn sonst war ich ja immer brav neben ihm. Aber so fühl ich mich nicht wohl, so eingeengt. Er fühlt sich jetzt persönlich angegriffen oder abgewertet, macht mir ständig Vorwürfe, so dass ich noch nicht einmal bisher ein bisschen Freude über die Couch empfinden konnte. Psychisch setzt mich das wieder so dermaßen unter Druck, dass mir total übel ist. 🙁 Aber wenn ich ihm das sagen würde, würde er es eh wieder nicht verstehen. Es gibt jedes Mal nur Diskussionen und böse Worte. Das macht mich fix und fertig.

Jetzt hat mir Stefan heute morgen gesagt, dass der Vermieter von dem Haus wo wir gern rein wollten heute angerufen und Bescheid gesagt hat, dass die Frau gekündigt hat. Ich weiss gar nicht ob ich mich darüber noch freuen soll/kann. Wenn es da genauso läuft und er dann sauer ist, was bringt mir das dann? Außerdem glaube ich erst dran wenn wir den Vertrag in der Hand halten. Stefan sagte Anfang der kommenden Woche können wir das dann machen. Na ich glaub noch nicht dran. *seufz*

Das lässt mich alles echt verzweifeln. Warum lässt er mir nicht ein bisschen Zeit zum Freuen? 🙁

Hm.

Schon wieder ist eine Woche rum, irgendwie fliegt die Zeit im Moment nur so dahin, und ich fühl mich als würde ich immer nur unsinnige Sachen machen, was im Prinzip ja auch so ist. Immer die gleiche Leiher, immer der gleiche Kreislauf, und es ändert sich nichts, ich bin zu nichts nutze.

Wenn man arbeitet kann man sich gar nicht vorstellen wie es einem einmal mit viel freier Zeit gehen kann, wenn man keine Aufgabe hat, keinen Sinn hat. Ist es nicht für jeden wichtig diesen Sinn im Leben zu finden? Ich hatte ihn gefunden, aber man hat ihn mir wieder entrissen. Das zu ändern ist nicht leicht, und Hilfe habe ich dabei auch nicht, und das macht das Ganze komplett unmöglich.

Im Moment habe ich nicht einmal mehr Therapie, da sich mein Therapeut einfach nicht mehr gemeldet hat. Was für ein kindisches Verhalten, ich verstehe es einfach nicht. Niemals hätte ich das von dem Arzt für möglich gehalten. Allerdings gibt mir der nicht vorhandene Termindruck auch eine gewisse Freiheit. Es ist trotzdem einfach nur mies so abgesägt zu werden. *seufz* Ich steh mal wieder am Nullpunkt, und ich weiss, dass ich allen einfach nur zu schwierig bin. *seufz* Es will oder kann mir keiner helfen, und das nach der ganzen Odysee, nach dem ganzen Kampf. 🙁 Wenn ich nicht schon fix und fertig wäre, spätestens jetzt würde ich es werden. Ich wünsch mir doch einfach nur endlich mal wieder ein Licht am Horizont zu sehen, und wenn es nur ein ganz kleines wäre. Aber alleine schaffe ich das nicht, soviel steht fest. 🙁