Hm. :(

Ich fühl mich furchtbar. Nichts Neues, nein wirklich nicht. Es ist so elendig in einer Welt wie unserer zu existieren. Jeder denkt nur an sich, was um einen herum passiert ist egal. Ob anderer Mensch oder Tier, damit hat man nichts zutun. Ich bin gefrustet von der Gesellschaft. Und manchmal wünsche ich mir es interessiert sich jemand für mich, also so wirklich. Ich fühl mich oft wie ein Objekt was man nur heraus holt wenn man es gerade gebrauchen kann, meistens ist das nicht der Fall, deswegen wird es tief in einer Kramkiste versteckt. Irgendwann will man dann mal wieder was, dann kann man sich vielleicht an den Menschen erinnern. Das geht mir nicht in den Kopf. Früher war ich ja so, dass ich mich bei allen Menschen selbst gemeldet hab. Aber am Ende war ich immer allein, und vor allem die Nervensäge. Heute trau ich mich kaum noch mich bei anderen Menschen zu melden. Bei ein paar wenigen mache ich das, aber ob es richtig ist weiss ich nicht. Viele denken nun mir sind die Menschen egal, was halt einfach nicht der Fall ist. Aber es interessiert sich ja keiner für den Grund.

Die aktuelle Situation mit Stefan ist schwierig. Ich blick mal wieder nicht durch. Sein Urlaub ist vorbei. Er war nicht so wie geplant, hatte mich schon gewundert, aber drüber gesprochen hat er auch nicht mit mir. Dann wieder dieses Geld hin und her. Ich hab keine Ahnung was ist, was nicht ist. Ich werde ständig nur vertröstet wenn ich was frage, bekomme eine ausweichende Antwort, und dann regelt er was, oder auch nicht, aber ich erfahre es nicht. Mich macht es fertig. Wie schützt man denn jemand den man liebt indem man ihn im Unklaren lässt?! Kann mir das jemand erklären?

Ich denke ständig ans Ende, ständig wie es am besten wäre. Interessieren tut es keinen, und wenn jemand was dazu sagt kommen nur Sprüche dabei raus. Wer steckt schon in meiner Situation und kann beurteilen wie ich leide und was ich schon alles gemacht und versucht habe?! Ich muss nur dran glauben. Na klar, wenn es so einfach wäre. Ich kann an nichts mehr glauben nach all dem was ich durch hab. Immer wieder habe ich mich auf neue Sachen eingelassen und bin gescheitert. Aber das klappt schon. Es wird ein Wunder geschehen. Die Leute verstehen einfach nicht das bei mir soviel zusammen kommt, dass das too much ist für einen Menschen. Mein Körper hat sich schon lange verabschiedet, meine Seele kam dann auch irgendwann, ist doch völlig verständlich. Nein, mit 0815 Ratschlägen komme ich ganz bestimmt weiter. 🙁 Wirkliche Ratschläge waren aber nicht mal dabei. Es wissen nur alle ich muss was tun. *seufz*

Jetzt wird es auch noch wieder heiß, mir langt es schon bei 18 Grad, ich pack die Temperaturen einfach nicht mehr. Macht die ganze Situation nicht besser.

Ausserdem die Sache mit Mutter. Ich würde gern tauschen, aber das geht nun mal nicht so einfach…

:'(

Für was lebe ich eigentlich gerade? Für Schmerzen?!

Nein ich weiss schon meine Babies brauchen mich. Aber wie oft haben mir die Leute gesagt die Tiere haben es eh nicht gut bei mir. Letzte Woche hat sich der Hund von einer Bekannten mit Hepatitis angesteckt, und ich hab mitgelitten. Ich frage mich immer wieder was andere Menschen eigentlich tun. Wie können sie sich nur so benehmen wenn man eh schon leidet. Ich bin zwar auch ein direkter Mensch, aber ich weiss immerhin noch wann ich die Klappe zu halten habe. Das heißt jetzt das ich auch immer schweigen werde. Erinnert mich an Mamacom und diese Hetzjagd. Damals war ich leider teilweise der Mittelpunkt, und gegen Lügen von anderen Menschen kann man sich im Internet nicht wehren. Es gibt keine Möglichkeit der Wahrheit mehr Gewicht zu geben, aber mir blutet das Herz.

Jetzt ist wieder die eine die schon immer ständig gemobbt wird dran in der Hundegruppe. Ich verstehe das nicht. Ja ich mag auch nicht alles, und ich denke auch vllt sollte sie sich vorsichtiger „bewegen“, grad in dieser Gruppe wie sie aktuell ist, aber was gibt den Leuten das Recht immer wieder auf sie einzuschlagen?! Ich seh immer wieder mich vor mir. Es hat so lange angehalten, und dieses Trauma geht einfach nicht weg.

Zwischen Psyche und Körper schwankt im Moment alles. Nichts ist auf einem guten Level, und meine Einsamkeit ist wieder so präsent und aktuell, ich weiss nicht weiter. Stefan hat mich heute gefragt ob ich in eine Klinik muss, ja schon aber in eine Schmerzklinik, nicht in eine die mich eh nicht ernst nimmt, das bringt mir doch nichts, und die Zwerge möchte ich nicht alleine lassen, nur dafür bin ich doch da. 🙁

Es gibt außer Stefan einen Menschen im Moment der sich scheinbar wirklich für mich interessiert, alles andere ist nur Geblubber. Ich bin eben nur ein Mensch unter vielen, und so wie ich bin werde ich immer hinten runter fallen. Ich passe nicht in diese Gesellschaft. 🙁 Mobbing so lange ich lebe. Meine Psyche ist durch, und ich komm nicht mehr aus diesem Tief raus. Es macht mich so fertig. Alles was ich mir wünsche ist ernst genommen zu werden, aber das ist in dieser Welt nicht möglich.

Schmerzen und Gedanken.

Mir geht es im Moment sehr schlecht. Jeden Tag frage ich mich warum ich lebe, wozu das alles. Ja Stefan hat recht, ich hab meine Babies, aber werde ich ihnen gerecht? Wie oft haben mir schon irgendwelche Leute gesagt das ich es nicht werde, aber keiner von Ihnen war jemals dabei. Keiner weiss wie sie es bei mir haben. Ich nehm mir schon immer das an was andere sagen, auch wenn ich weiss das es nicht gut ist. Ich hab das Gefühl dieses Kopfzerbrechen macht mir noch mehr Schmerzen. Im Moment sind die Schmerzen am Limit, und wir haben noch nicht einmal gescheiten Frühling. Was soll das nur werden?! 🙁

Hm schon Oktober.

Der neue Monat ist schon wieder weit fortgeschritten, und ich wünschte ich könnte mal was Positives schreiben, was es auch gibt, aber der allgemeine Trend geht so weiter wie schon zuvor.

Ich hab so lange gesagt, bitte geh zum Amt, bitte bitte regel das bevor wieder die Kacke am Dampfen ist. Und was ist jetzt? Jetzt ist sie wieder am Dampfen, und ich bin irgendwo auch noch schuld. Drüber reden ist nicht, denn dazu müsste man sich ja nen Kopf machen. Mein Gott mich strengt das so unglaublich an, und dann immer wieder diese schlechte Laune. Immer wieder diese Schuldgefühle, dabei kann ich eigentlich überhaupt nichts für den ganzen Mist. Es geht leider nicht vorwärts, und jetzt wird es langsam kalt, und ich hab Angst, dass das Schlimmste überhaupt passiert. 🙁 Er sagt immer „ja ja mach ich schon“, aber am Ende passiert nichts.

Vorletzte Woche wollte der Herr schon meine Tabletten holen, aber es passierte, genau… nichts, also muss ich nun selbst los, weil es wieder kurz vor knapp ist. Er selbst ist schon das dritte Mal in einem Monat krank, na klar, er musste ja auch wieder rauchen. Und dann kommt noch „ja ich hab ja eh keine mehr“. Als wäre das ein Problem für ihn. Vielleicht denkt er, dass sich seine Probleme so von selbst lösen, anders kann ich es nicht verstehen.

Anstatt seine Stunden runter zu reißen drückt er sich grad drum. Ich weiss nicht ob er denkt das wird besser!? Aber gut, nicht mein Problem, und ich sollte mich wohl raushalten.

Die aktuelle Situation zu Hause wird dadurch halt nicht leichter. Er schaut wieder nur noch sein Amizeug, und wir entfernen uns wieder weiter denn je voneinander. Ich glaube auch nicht mehr das da jemals noch eine Annäherung stattfinden kann. Immer wenn ich versuche zu reden kommt „morgen…oder so“. Ich bin verzweifelt was das betrifft, und genau deswegen werde ich niemals meine Wohnung dafür kündigen. Es reicht mir das ich einmal wegen nem Kerl auf der Strasse gesessen habe.

Mein Vitamin D wird langsam wieder aufgefüllt, ich merke es auch daran, dass ich wieder länger wach bin. Sowas krasses wie mit diesem fehlenden Vitamin hab ich echt noch nie erlebt, es war höchste Zeit das das entdeckt wurde. Jetzt müsste ich endlich nochmal Blut abnehmen lassen, und dann sollte ich ja zu dem Schilddrüsentypen. Ich möchte bitte nicht das dort noch irgendwas festgestellt wird. Ich nehme jetzt ja auch 50 statt 25, aber der Rheumatologe bei dem ich war sagte schon, das es sein kann das es sogar jetzt 75 braucht. Aber dafür sind halt die Blutwerte zwingend notwendig. Aber wie immer versuche ich mich da grad wieder mit Ausreden zu drücken. 🙁 Aber nun habe ich das angefangen, nun muss ich es durchziehen. Nein falsch, ich will es durchziehen. Ich habe so viele körperliche und seelische Baustellen, dass ich immer wieder das Gefühl habe einfach nur unter diesem Berg zu zerbrechen. Was ich auch endlich angehen muss, einen Spezialisten für Migräne, denn jetzt hab ich wieder morgens welche. Ich verstehe meinen Körper einfach nicht, aber ich merke wie bei mir Stress (ja ich habe Stress!) dazu führt.

Der Herr vom Krisendienst wird wohl nicht mehr helfen können, ich hab ihm in der Not geschrieben, und es kam eine lächerliche Antwort. Mein Vertrauen ist eh kaputt, spätestens seit der Sache mit der Arbeit. Am Anfang hat er noch grosse Sprüche geschwungen, leider hat er nie das mit mir geregelt was er vorher gross angekündigt hat. Schade, aber so ist es doch bisher oft gelaufen. Ich hab am Anfang mal mitbekommen wie er eine andere Frau angepampt hat, das hat mir schon zu denken gegeben, und ich weiss nicht wie ich so wem vertrauen kann.

Durch eine glückliche Fügung heißt es nun für mich auch doch Buchmesse! A. hat mir das Hotel bezahlt, sonst würde es sich einfach nicht lohnen. Fahren werde ich mit dem Bus, das ist noch bezahlbar. Beinahe hätte ich das Hotelzimmer dann doch nicht gehabt, da meine Kreditkarte nicht mehr gültig ist, aber es hat mir da noch ein anderer lieber langjähriger Kumpel mit seiner ausgeholfen. Echt ein feiner Zug, sonst wäre es doch noch kurz vorm Ziel gescheitert. Ich werde ganz alleine fahren, und das macht mir richtig doll Angst. Aber es hat auch gute Seiten, denn ich kann in meinem Tempo alles anschauen. Es wird eine echt grosse Überwindung, die vielen Menschen machen mir nach wie vor Angst, aber ich werde es irgendwie packen! Termine mit Menschen die erst gross sagen, dass wir uns sehen spare ich mir dieses Mal, das führt zu nichts außer Frust, und einer Menge Traurigkeit, und hinterher frage ich mich wieder warum. Das will ich nicht nochmal so extrem wie auf der LBM. Stefan wird zu Hause bei den Tierchen bleiben, und ich hab dabei echt Bauchschmerzen, weil ich dieses Mal auch eine Nacht weg bin, und Stefan abends nicht gern raus geht, Maxi nicht fiepen hört, und es noch 100 andere Gründe gibt. Aber auch das hat was Gutes, es gibt keinen Motzer neben mir, und er zieht mich nicht runter. Ich bin gespannt wie es läuft, und werde meine liebsten Verlags-/Büchermenschen so oder so sehen, da bin ich mir sicher. Ein Autorenpärchen habe ich mir vorgenommen, ich hoffe das sie mich dann immer noch mögen, und das nicht wieder so eine „Hätte ich es doch besser gelassen – Sache“ wird.

Kein Kontakt mehr zu C., hin und wieder reißt es mich noch runter, aber es wird besser, irgendwie. Hm.

Mir ist grad wieder so übel, könnte von meinen Gedanken kommen, im Moment überfällt es mich wieder einfach so. *seufz* Deswegen mache ich jetzt dann auch Schluss, ist ja alles Wichtige gesagt.

Nur noch kurz ein paar Worte.

Der Monat ist fast vorbei. Einiges hat mich aus der Bahn geworfen. Aber es geht weiter, es muss weiter gehen. Irgendwie.

C. ist wieder weg, aber das war er ja schon im August. Das zu realisieren ist für mich nicht ganz so einfach, aber so ist es. Mit ihm P., aber das war ja zu erwarten. So hat er mich wieder abgeschossen, und hat wie immer die Kontrolle behalten. Die letzten Worte waren eh nicht mehr nett, und ich wollte zuviel für ihn. Das tat weh, aber ich hab geschwiegen, was wohl das Beste war. Er wird nie verstehen wie ich funktioniere, er will es gar nicht. Dann soll es eben so sein.

Dann war die Einschulung von der Prinzessin. Auch wenn jetzt eigentlich juhu toll und so weiter kommen müsste, mich hat es nieder gestreckt gefühlsmässig. Ich bin auch noch gar nicht in der Lage darüber zu schreiben, aber ich wollte es wenigstens erwähnt haben.

Mit meiner Diagnosefindung bin ich teils weiter, und es war gut das ich beim Arzt war. Ich war so müde, ständig nur noch müde. Ich hätte Tage lang am Stück schlafen können, was aber natürlich nicht geht. Den ersten neuen Termin am 1. September musste ich absagen, an dem Tag war es wieder so warm, aber dann hat es sich langsam gegeben, und so war ich dann 10 Tage später wieder bei dem Rheumatologen, und die Blutwerte sind ganz anders als erwartet. Mein Vitamin D Wert ist nur noch bei 10, und meine Unterfunktion ist auch nicht mehr richtig eingestellt. Jetzt hat der Arzt mir erstmal Tabletten aufgeschrieben. 3 Wochen lang morgens und abends zusätzlich Vigantoletten, und das Thyroxin erstmal auf 50 erhöht. Jetzt muss ich nochmal zum Blutnehmen wenn ich die Kombi so ca. 4 Wochen nehme, und zum Ultraschall der Schilddrüse. Tja, und wenn dann erstmal alles weitere ausgeschlossen ist, wird am Ende wohl Fibromyalgie übrig bleiben. Rheuma ist ausgeschlossen, aber das ist ja klar gewesen. Der Arzt meinte 14 von 18 Triggerpunkte wäre ziemlich eindeutig, und auch sonst spricht ja viel für diese Erkrankung, nur ist die halt eine Ausschlusskrankheit. Er hat diese Diagnose jetzt auch mit an meinen Hausarzt geschickt, und ich bin gespannt ob der mir eventuell was aufschreibt, vielleicht geht es mir dann endlich besser. Ab und zu habe ich jetzt schon in einer FB-Gruppe darüber geschrieben, aber es fällt mir noch ziemlich schwer, weil ich immer das Gefühl habe, bzw. hatte, dass ich eh nicht ernst genommen werde. Es ist selbst bei Stefan so. Wenn er den Satz sagt: „Dir geht es eh immer schlecht.“, dann weiss ich ganz genau was er denkt. Und er sieht es gar nicht ein mir zu helfen. 🙁 Aber das war ja eigentlich klar. Es war die ganze Zeit so, und wenn es mal anders war immer nur mit Gemotze. Im Moment ist das auch wieder auf einem Maximum, das lässt mich schier verzweifeln.

Stefan hatte ja auch wieder angefangen zu rauchen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann nach der langen Zeit ohne. Aber vor allem hat er auch nicht das Geld dafür. Tja, jetzt war sein Lungenvolumen nur noch auf 22%, also noch weniger als beim letzten Mal, aber das ist sein Problem. Ich will kein Mitleid mehr haben, weil er sich das selbst eingebrockt hat. Wie so vieles anderes. Er ist erwachsen, und dann muss er auch mit den Konsequenzen zurecht kommen. Ich hab wirklich lange genug geredet und hinter ihm gestanden, aber ich kann einfach nicht mehr. Ich bin am Ende mit den Nerven.

Dann bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mal wieder für jemand mein Herz geöffnet hab, aber nach der letzten grossen Enttäuschung (V.), weiss ich noch nicht wie ich mich nun darauf einlassen kann. Bisher habe ich die Frau einmal besucht, und es war wirklich schön, aber ich bin so mega unsicher. Aber wen wundert das auch bei all den Erfahrungen.

Hm.

Die erste grosse Hitzehölle, und damit der Monat Juli ist überstanden. Heute ist schon wieder der 1. August, wobei der schon fast vorbei ist.

Wieder quäle ich mich mit Schmerzen, wenn gleich die Migräne grad Pause macht. Dafür kann ich mich kaum bewegen, auch nicht viel besser.

Ich bin im Moment so unglaublich müde. Ich frag mich ob ich nicht doch die Blutwerte checken lassen soll. Soll ich eigentlich sowieso schon wieder wegen den Tabletten. Aber nur deswegen pieksen lassen?  Ich hasse das so sehr. :'(:'(:'( Aber ich brauche auch noch die Überweisung für die PIA, zum Hausarzt muss ich also, es sei denn Stefan würde das für mich machen, aber da bin ich mir nicht so sicher. Blöder Weise bräuchte ich auch neue Tabletten. Noch hab ich zwar welche, aber ich will nicht erst auf den letzten Drücker gehen, dass macht es immer so stressig.

Am 17.08. steht endlich der Termin beim Rheumatologen an. Ich hoffe so sehr, dass ich dort endlich ernst genommen werde. Es wäre mal schön einen ganzen Tag ohne Schmerzen zu haben, aber das liegt nicht in meiner Hand. Wenn ich an den dummen Spruch der blöden Psychiaterin denke möchte ich direkt ausrasten. Von wegen wenn man was zu oft abklärt. Bisher hat es doch keiner wirklich abgeklärt. Und wenn ein paar Bekannte recht haben kenne ich auch die Diagnose. Ich vermute die ja schon länger, seit ich bei einer anderen Frau gelesen habe wie es ihr geht.

Nun gibt es nur noch zu sagen, dass ich im Moment kein Festnetz habe, und das nervt richtig! Aber vor 2 Tagen kam endlich der Freischalttermin. Am 12.08. ist es soweit. Endlich Endlich. Dann kann ich endlich abends wieder Filme schauen. Hoffentlich klappt alles reibungslos, sonst laufe ich Amok.

Die letzten Tage.

Rutsche ich immer weiter in mein Tief. Am 17. dachte ich, jetzt bin ich unten angekommen, aber es ist anhaltend, und seit dem denke ich wieder darüber nach wieso ich eigentlich noch hier bin. Wieso ich es weiter ertrage. Warum muss ich mich weiter quälen? Und Warum träume ich die letzten Tage immer solche "Wunschträume"?

Als ich damals von N. ging hab ich gedacht ich bin der Hölle entkommen, aber das war scheinbar nur der Vorhof. Das was ich jetzt habe ist für mich kaum auszuhalten. Ich versuche es immer wieder mit Luft anhalten und weiter machen, einfach weiter atmen. Aber wie lange klappt das so noch?

Ich frage mich wer würde diese Schmerzen Tag ein Tag aus ertragen? Es spielt dabei keine Rolle, dass es andere Menschen auch "irgendwie" schaffen. Lebenswert ist so ein Leben für mich nicht, und erstrebenswert schon gar nicht. Wenn ich wo hin möchte muss am besten alle 10 Meter eine Bank stehen, damit ich mich im Notfall setzen kann um nicht umzukippen. Normal ist das nicht, ich weiss, aber es kann ja jederzeit passieren.

Ich fühl mich so gedemütigt von diesem Leben, und erst rechte, wenn ich sehe, wie andere Menschen, die kaum anders als ich bin, sind.

Ich weiss noch wie ich mich gefühlt habe, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Ich war so aufgeregt, ich war so hibbelig, und ich weiss noch wie schnell der Strich auf dem Test erschien. Der Erste dem ich erzählt hab was los ist war nicht N., der hat ja leider einen ganz anderen Rhythmus gehabt. Der erste war damals M., und seine Reaktion war so lieb, und damit hätte ich niemals gerechnet. Kurz drauf gab es ihn dann nicht mehr, das war so komisch, so strange, und mit einmal war er da, der Mensch, der die nächsten Jahre mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Jetzt ist über ein halbes Jahr vergangen, und auch er ist für mich nicht mehr da, aber angekommen ist es nach wie vor nicht. Das Vermissen wird zwar weniger, aber in den Momenten wo ich ausversehen zurück schweife, tut es um so mehr weh.

Ich hatte schon soviele miese Jahre, aber das letzte war, zumindest aus meiner Sicht eins der schrecklichsten. Alles was ich noch hatte ist jetzt verloren. 

Es gibt keinen zu dem ich einfach gehen kann, den ich vollweinen kann, der das ertragen kann, der mich verstehen kann. Natürlich bieten es mir die anderen Menschen schon an, sie sind für mich da, sie hören mir zu. Aber ich bin es anders gewohnt. Er hat immer was zu sagen gewusst, sogar soviel, dass es mir viel zu viel war, aber gar nichts macht mich noch fertiger.

Stefan merkt nicht einmal wie es mir geht, ich glaube er hat es noch nie gemerkt. Er lebt sein eigenes Leben, manchmal hab ich das Gefühl, ich bin zwar da, aber auch nicht da, dass es eigentlich gar keine Rolle spielt. Noch 10 Tage und dann hat er einen neuen Job, und dann geht das immer so weiter. Zuletzt die Sache mit der Wohnung seiner Mutter, das war wieder so etwas, was mich ziemlich verletzt hat, weil er mich wieder belogen hat. Und natürlich hat er die Lorbeeren eingesteckt, und dann sagt er auch noch "die sind mir doch egal". Ja klar, wenn man jemanden lobhuddelt bis zum Umfallen ist das ja auch egal. Das glaub ich ihm im Leben nicht. Gerade er, der doch immer der Beste ist. Blöd nur, dass er das bei mir nicht immer ist.

Heute muss ich wieder in meine Wohnung, da morgen Nachmittag ein Maustermin ist. Ich hab ein bisschen Panik um die Tiere, auch wenn er sagt, wenn ich nicht da bin geht ihm das leichter von der Hand. Ich verstehe nicht wieso? Gestern Mittag maunzt mich Gismo an, weil kein Trockenfutter mehr im Napf ist, obwohl er die Dose gefüllt hat. Da denke ich doch er macht auch gleich was in den Napf. Letzte Nacht gegen 1 Uhr kam Gismo nochmal an, und ich denk mir so, hat er überhaupt die Katzen gefüttert? Ich rüttel ihn, was natürlich schon eine Weile dauert, frage ihn ob er den Katzen was gegeben hat, er sagt nein, der Kleine hat ja noch was. Ja und was ist mit Gismo? *seufz* Wenn er das wenigstens sagen würde wäre das ja kein Problem, ich fütter meine Tiger auch gern selbst, aber ich muss es halt auch wissen. Bevor ich heute gehe werde ich wenigstens nochmal Wasser und Trockenfutter füllen. Überall wo noch was drin ist macht sich Stefan nämlich eher weniger nen Kopf, und so merkt er oft auch nicht wenn die Näpfe alle sind. Wenn ich dann frage wieso das alle ist, kommt dann ja aber… . Das nervt einfach, und ist wie überall eine Ausrede, aber so ist er eben, und das soll ich hinnehmen. Ob ich das kann, spielt dabei keine Rolle. Ob das seine anderen beiden Frauen konnten? Manchmal wüsste ich von denen gern den Grund wieso sie der Beziehung ein Ende setzten. 🙁