Advent Advent, ein Lichtlein brennt.

Schon als kleines Kind gab es bei mir zu Hause keinen Adventskranz, keinen Schwibbogen, und auch sonst keine schönen leuchtenden Gegenstände. Bei meiner Oma war das anders. Meine Oma hatte im “guten Wohnzimmer”, dass eigentlich kaum bis nie benutzt wurde einen Schwibbogen stehen, und unten im Wohnzimmer ebenfalls. Außerdem gab es eine Pyramide mit Kerzen, welche sich drehte und Musik machte. Kugeln hingen am Fenster, und ein paar Tannenzweige standen schon geschmückt in der Stube. 

An Adventssonntagen saßen wir dann Nachmittags sobald es dunkel wurde alle zusammen um Kaffee/Tee zu trinken, Kerzen anzuzünden, den Adventskranz einzuweihen, und Weihnachtsmärchen zu sehen, bzw. zu hören dort zusammen.

An diese Zeit erinnere ich mich gern zurück. Sehr gern sogar.

Aber gleichzeitig tut es auch weh, weil nichts von alledem geblieben ist. Weil mein Leben so anders ist, und doch so gleich. Weil ich wieder hier sitze und einsam bin…

 

Trotzdem wünsche ich meinen Lesern einen schönen ersten Advent!