Das Jahr rast… Hilfe.

Und schon ist auch wieder November, fast mittig, also habe ich schon wieder ewig nichts geschrieben, obwohl es soviel zu schreiben geben würde. Ich habe eine komplette Sperre und ich begreif nicht warum sie sich nicht endlich auflöst. Ein Beitrag im Monat bin einfach nicht ich. Da sind wieder diese Hemmungen, obwohl es mir ein wenig besser geht, auch wenn wir schon wieder keine Temperaturen für den Monat entsprechend haben. Seit über einen Monat ist es viel zu warm, zwischen 15 – 20 Grad mindestens. Im Grund wäre es gut, so sparen wir Heizkosten, aber ich fühl mich einfach nicht gut. Meine Schmerzen sind furchtbar, und so bekomme ich wieder nichts mehr gebacken. Immerhin kann ich mir auf die Schulter klopfen, denn ich habe letzten Montag tatsächlich Blut abgegeben. Der Termin beim anderen Arzt ist zwar erst Anfang Dezember, aber das konnte ich leider nicht mehr ändern. Blöd wenn man zwischendurch immer wieder so flach liegt das nix mehr geht. Der Arzt hat Tablettenwerte genommen, die drei für die Schilddrüse, und wichtig war auch noch Vitamin D. Ich hab noch nicht angerufen, aber das werde ich wohl spätestens Donnerstag machen, oder direkt vorbei gehen. Eigentlich sollte ich die Werte auch mitbringen zur Psychiaterin, aber das schaff ich nicht mehr. Oder ich fahr morgen vorher vorbei, aber mit den Hundchen geht das eh nicht, und ehrlich gesagt ist es mir auch zu stressig.

Ansonsten bin ich jetzt wieder von früh bis spät alleine, Stefan hat einen Arbeitsvertrag unterschrieben, und niemals hätte ich das gedacht, aber in dem Bereich wo er gearbeitet hat vorher. Ihm tut es gut, ich muss mich immer noch an die Umstellung gewöhnen, und obwohl die Hundchen da sind, frag ich mich manchmal nach meinem Sinn. Immer wieder kommen diese wertlos Gedanken in mir hoch. Ich such schon lange etwas, was ich von zu Hause aus machen könnte, aber find mal was seriöses. Das kann man eigentlich knicken, oder aber man hat nen 6er im Lotto. Gut ist, dass er durch seinen Arbeitgeber wieder ein Auto hat. So sind wir halt wieder etwas freier, was auch mir was bringt. *seufz* Seine Laune allerdings ist meistens unterirdisch. Ich kann mir schon denken warum, vermutlich fühle ich mich deswegen so beschissen. Ich bin überflüssig, und dann muss er auch noch was für mich machen wenn er heim kommt. Eigentlich muss er das natürlich nicht, aber er tut es halt. 🙁 Alles einfach bullshit.

Das Prinzesschen ist jetzt 10 Monate, und seit dem 6.11. das erste mal läufig. Sie schlägt sich aber ganz gut, schläft viel, und isst immer noch besser als manch andere Hunde zu der Zeit.

Hundchen, sowie Katzen bekommen jetzt wieder hochwertiges Futter. Ich hoffe das tut ihnen gut, aber das haben sie auch verdient. Gott sei dank hat Stefan deswegen nix gesagt.

Außerdem haben wir jetzt endlich mal die leckere Milch aus dieser Milchtankstelle auf dem Bauernhof in Oberasbach probiert. Also besser gesagt schon 2 Mal. Meine Güte ist die lecker. Da ist halt noch alles drin, und es ist ein riesiger Unterschied zur Wassermilch aus dem Supermarkt. Wir haben mittlerweile 4 Flaschen zum Befüllen, und ich freue mich jedes Mal dorthin zu fahren. Selbst Stefan, der total skeptisch war, findet die Milch viel besser. Klar sie ist teurer, aber schmeckt echt sooooviel besser als die, die man so kennt, und sie ist immer noch billiger als die Markenmilch. <3 Witziger Weise habe ich damit bisher noch nicht einmal ein Problem gehabt. Sehr mysteriös. Ich freue mich jetzt schon wieder darauf neue zu holen, diese Woche wird es aber wohl Sonntag werden, da ich am Samstag zum Unheilig Konzert gehe. <3

Ich vermisse ihn immer noch. Aber ich sollte nicht, das weiss ich, leider. 🙁 Hm.

Die letzten Tage.

Rutsche ich immer weiter in mein Tief. Am 17. dachte ich, jetzt bin ich unten angekommen, aber es ist anhaltend, und seit dem denke ich wieder darüber nach wieso ich eigentlich noch hier bin. Wieso ich es weiter ertrage. Warum muss ich mich weiter quälen? Und Warum träume ich die letzten Tage immer solche "Wunschträume"?

Als ich damals von N. ging hab ich gedacht ich bin der Hölle entkommen, aber das war scheinbar nur der Vorhof. Das was ich jetzt habe ist für mich kaum auszuhalten. Ich versuche es immer wieder mit Luft anhalten und weiter machen, einfach weiter atmen. Aber wie lange klappt das so noch?

Ich frage mich wer würde diese Schmerzen Tag ein Tag aus ertragen? Es spielt dabei keine Rolle, dass es andere Menschen auch "irgendwie" schaffen. Lebenswert ist so ein Leben für mich nicht, und erstrebenswert schon gar nicht. Wenn ich wo hin möchte muss am besten alle 10 Meter eine Bank stehen, damit ich mich im Notfall setzen kann um nicht umzukippen. Normal ist das nicht, ich weiss, aber es kann ja jederzeit passieren.

Ich fühl mich so gedemütigt von diesem Leben, und erst rechte, wenn ich sehe, wie andere Menschen, die kaum anders als ich bin, sind.

Ich weiss noch wie ich mich gefühlt habe, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Ich war so aufgeregt, ich war so hibbelig, und ich weiss noch wie schnell der Strich auf dem Test erschien. Der Erste dem ich erzählt hab was los ist war nicht N., der hat ja leider einen ganz anderen Rhythmus gehabt. Der erste war damals M., und seine Reaktion war so lieb, und damit hätte ich niemals gerechnet. Kurz drauf gab es ihn dann nicht mehr, das war so komisch, so strange, und mit einmal war er da, der Mensch, der die nächsten Jahre mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Jetzt ist über ein halbes Jahr vergangen, und auch er ist für mich nicht mehr da, aber angekommen ist es nach wie vor nicht. Das Vermissen wird zwar weniger, aber in den Momenten wo ich ausversehen zurück schweife, tut es um so mehr weh.

Ich hatte schon soviele miese Jahre, aber das letzte war, zumindest aus meiner Sicht eins der schrecklichsten. Alles was ich noch hatte ist jetzt verloren. 

Es gibt keinen zu dem ich einfach gehen kann, den ich vollweinen kann, der das ertragen kann, der mich verstehen kann. Natürlich bieten es mir die anderen Menschen schon an, sie sind für mich da, sie hören mir zu. Aber ich bin es anders gewohnt. Er hat immer was zu sagen gewusst, sogar soviel, dass es mir viel zu viel war, aber gar nichts macht mich noch fertiger.

Stefan merkt nicht einmal wie es mir geht, ich glaube er hat es noch nie gemerkt. Er lebt sein eigenes Leben, manchmal hab ich das Gefühl, ich bin zwar da, aber auch nicht da, dass es eigentlich gar keine Rolle spielt. Noch 10 Tage und dann hat er einen neuen Job, und dann geht das immer so weiter. Zuletzt die Sache mit der Wohnung seiner Mutter, das war wieder so etwas, was mich ziemlich verletzt hat, weil er mich wieder belogen hat. Und natürlich hat er die Lorbeeren eingesteckt, und dann sagt er auch noch "die sind mir doch egal". Ja klar, wenn man jemanden lobhuddelt bis zum Umfallen ist das ja auch egal. Das glaub ich ihm im Leben nicht. Gerade er, der doch immer der Beste ist. Blöd nur, dass er das bei mir nicht immer ist.

Heute muss ich wieder in meine Wohnung, da morgen Nachmittag ein Maustermin ist. Ich hab ein bisschen Panik um die Tiere, auch wenn er sagt, wenn ich nicht da bin geht ihm das leichter von der Hand. Ich verstehe nicht wieso? Gestern Mittag maunzt mich Gismo an, weil kein Trockenfutter mehr im Napf ist, obwohl er die Dose gefüllt hat. Da denke ich doch er macht auch gleich was in den Napf. Letzte Nacht gegen 1 Uhr kam Gismo nochmal an, und ich denk mir so, hat er überhaupt die Katzen gefüttert? Ich rüttel ihn, was natürlich schon eine Weile dauert, frage ihn ob er den Katzen was gegeben hat, er sagt nein, der Kleine hat ja noch was. Ja und was ist mit Gismo? *seufz* Wenn er das wenigstens sagen würde wäre das ja kein Problem, ich fütter meine Tiger auch gern selbst, aber ich muss es halt auch wissen. Bevor ich heute gehe werde ich wenigstens nochmal Wasser und Trockenfutter füllen. Überall wo noch was drin ist macht sich Stefan nämlich eher weniger nen Kopf, und so merkt er oft auch nicht wenn die Näpfe alle sind. Wenn ich dann frage wieso das alle ist, kommt dann ja aber… . Das nervt einfach, und ist wie überall eine Ausrede, aber so ist er eben, und das soll ich hinnehmen. Ob ich das kann, spielt dabei keine Rolle. Ob das seine anderen beiden Frauen konnten? Manchmal wüsste ich von denen gern den Grund wieso sie der Beziehung ein Ende setzten. 🙁