Gismo.

Meow. *schnurr schnurr*

Hallo ihr da draußen, mein Name ist Gismo, und ich bin ein ganz lieber, also meistens, das zumindest sagt meine Mama. Ich bin ein reinrassiges heilige Birma Katerchen, bereits über 4 Jahre, und bin glücklich bei meiner Mama zu sein. Nicht immer war meine jetzige Mama meine Dosi. Ich wurde als kleines Flauschi in der Cattery "vom Zauberwald" geboren, leider konnte meine Mama die Leute nicht mehr ausfindig machen, weshalb wir auch dorthin keinen Kontakt mehr aufnehmen konnten. Meine erste Dosi hat mich als Zuchtkater gekauft, aber da hat sie die Rechnung ohne mich gemacht. Ich hatte dazu einfach keine Lust, und die ganzen anderen Katzen waren nur nervig und haben mich gestört. Als meine Dosi dann krank wurde und lange Zeit im Krankenhaus bleiben musste wurde auch ich krank. Mein Fell fiel immer mehr aus, es wurde stumpf, ich wurde immer dünner, fühlte mich allein, das war wirklich kein schönes Katzenleben. So hat sich meine Dosi bemüht ein neues zu Hause für mich zu finden, und weil meiner Mama ihre ehemals beste Freundin mit meiner Dosi zusammen in der Klinik waren, kam es dazu, dass ich mein neues zu Hause imnu wechseln konnte. Dosi wollte eine kleine Schutzgebühr für mich haben, aber es ging ihr nicht um Geld, sie wollte das es mir besser geht, und ich glaube die Freundin meiner Mama wollte, dass es der Mama besser geht. An einem Tag, an dem einige andere Menschen bei Mama zu Besuch waren schnurrte ich in ihr Leben. Sie hatte da scheinbar Geburtstag, denn alle gratulierten ihr dazu. Nachdem sie sich total über mich flauschiges Kerlchen im Katzenkorb gefreut hat, zeigte sie mir direkt ein Katzenklo, das fand ich aber blöd, weshalb Mama nochmal schnell los fuhr um mir ein ganz tolles schwarzes mit Flitterpartikeln zu holen. Außerdem kaufte sie ein riesiges Begrüssungspaket für mich, blöder Weise mochte ich das gar nicht. Als ich aus dem Korb durfte flitzte ich erstmal vorsichtig in das Zimmer wo ein großes Bett stand und versteckte mich darunter. Die Menschen schauten zwar nach mir, ließen mich aber dort sitzen, ich glaube ihre Arme waren auch zu kurz.

Wenn die ganzen anwesenden Menschen nicht im Zimmer waren schaute ich mal kurz vor und schlich im Zimmer rum, aber sobald die sich wieder näherten flitzte ich unter das Bett, oder nahm den nahe gelegenen Schrank als Schutz, mir war das einfach nicht geheuer.

Am nächsten Tag verschwanden alle im Laufe des Tages, nur Mama und das kleine Mädchen blieben, weshalb ich mich irgendwann aus meinem Versteck traute. Die Freundin meiner Mama war auch noch eine Weile da, hing Wäsche auf, und ließ dabei die Tür eines anderen Raumes offen, was ich nutzte um den erstmal zu erkunden. Keiner hatte das mitbekommen, und ich konnte dann in Ruhe schlummern. Menschen sind manchmal ganz schön dumm. Die Mama sagte zwar, dass ich nur in diesem Raum sein könne, aber die Freundin glaubte ihr nicht und schloss die Tür. Als ihre Freundin dann aber auch weg war machte sie diese wieder auf, das hab ich natürlich mitbekommen, und als es dann mitten in der Nacht war, ich hörte noch einen Ton im Nachbarzimmer, schlich ich gaaaanz vorsichtig auf Samtpfoten zu meiner Mama, sie war ganz vorsichtig und wartete bis ich mich ran traute. Das kleine Mädchen hatte zum Glück schon die Augen zu, denn das war mir nicht ganz so geheuer. Aber Mama mochte mich, das hab ich sofort gespürt, und so bin ich auf ihr Bett gesprungen, und hab mich in ihren Schoss geschmissen. Die hat vielleicht geschaut, ich glaube sie konnte ihren Augen nicht trauen. Sie kraulte mich auch gleich ganz vorsichtig, und vor lauter Glück zwickte ich sie aus Liebe, was sie zusammen schrecken ließ. Das fand ich echt komisch. Ich wollte ihr doch zeigen wie lieb ich sie habe, und wie toll ich es finde das sich jemand um mich kümmert, das muss sie ein bisschen missverstanden haben. Als sie versuchte wieder an ihren Laptop zu gehen hab ich mich auf Mamas Hände geschmissen, nee nee so nicht, die gehören erstmal mir, immerhin bin ich ja nicht umgezogen um wieder allein zu sein. Mama Cindy hatte eine so tolle große Kuscheldecke mit einer ganz großen Miau drauf, das gefiel mir! Leider hat der Mann der uns öfter besuchte sie ihr irgendwann weggenommen, das fand ich total schade.

Zu dem kleinen Mädchen habe ich mich am liebsten gesetzt wenn sie eingeschlafen war, sie schlief so niedlich, und war so lieb wenn sie die Äuglein geschlossen hatte, aber sonst war sie wie eine kleine Wildkatze, nee nee, das war nicht meins.

Irgendwann, ein paar Wochen später sind wir dann zusammen zu dem Mann gezogen und Mama hat mich mitgenommen, das war cool, da hatte ich ein ganzes Haus zum Spielen, und das war nicht gerade klein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich entdeckt, dass das kleine Mädchen etwas trinkt, was mir auch schmeckt, Milch, cool dachte ich und klaute mir wenn meine Menschen eingeschlafen waren die Flaschen. Leider kam mir nicht genug aus dem kleinen Loch heraus, deswegen biss ich das Gummiding oben drauf kaputt. Komisch, Mama hat mich dann immer geschimpft wenn sie das bemerkt hat, aber ich liebe doch Milch so. Irgendwann hab ich Mama sogar mal gezeigt wie ich große Tetrapacks öffnen kann. Ich bin wirklich eine schlaue Katze, oder?

Was das Essen betrifft brauchte meine Mama eine Weile um heraus zu finden was ich gern mag, irgendwie hatte meine alte Dosi wohl nicht genau erklärt das meine Leibspeise Menschenjoghurt und Fisch ist, weshalb ich mir was davon stibitzte als die Mami schlummerte. Mama hat ganz schön komisch geschaut, und sie verstand gar nicht, wieso ich das blöde Katzenessen nicht mochte, ich ließ das einfach stehen, war wirklich nicht mein Geschmack. Mittler Weile würde Mama mir das wohl nicht mehr vorsetzen, denn wir sind ein tolles Team geworden.

Als der Mann sich von Mama trennte , schmiss er sie einfach raus, weshalb ich erstmal noch bei diesem Typen ausharren musste, aber ich war heilfroh als Mama mich endlich holte, denn so richtig lieb hatte der mich nicht, und mein Katzenklo interessierte den nicht. Dann wohnten wir erstmal bei der Freundin von Mama, und während meine liebe Mama in eine Klinik ging blieb ich auch dort. Leider erklärte sie mir irgendwann, dass ich jetzt erstmal da bleiben muss, das gefiel mir überhaupt nicht. Mamas Freundin war komisch, die war zwar öfter da, aber sie vergass dabei immer mich zu streicheln, das konnte ich einfach nicht verstehen, und so miaute ich aus Leibeskräften um sie auf mich aufmerksam zu machen, aber selbst das half nicht immer. Eigentlich war sie immer beschäftigt, und dann folgte sogar wieder eine Zeit wo ich viel alleine war. Das führte wieder zu stumpfen Fell, und ich sah ganz dünn aus. Meine Mama muss sich schreckliche Sorgen gemacht haben, aber sie beteuerte, dass sie mich so schnell es geht, und sie eine Wohnung gefunden hat, zu sich holt.

Am 17. Juni 2012 hat sie es endlich wahr gemacht, sie holte mich mit dem Auto ab, und wir fuhren in eine andere Stadt. Mama hat mich dabei in einen Korb gesteckt, das fand ich erst gar nicht toll, aber ich bin dann eingeschlafen, und so ging die Fahrt schnell vorbei.

In der neuen Wohnung zeigte mir Mama sofort mein Katzenklo, wie habe ich mich gefreut das wieder zu sehen, und nun hieß es wieder alles erkunden. Mir gefiel das alles echt gut, und der Mann, der mit Mama kam hat mir meinen Lieblingskratzbaum wieder aufgebaut, so dass ich da schlafen konnte, wo Mama und der Mann auch schlafen. Das fand ich ganz super. Ich war so lieb und hab sofort mein Klo benutzt, und zum Schlafen mein Bett auf dem Kratzbaum. Nachts hab ich dann die beiden Menschen im Bett besucht, am Anfang noch nicht so oft, aber um so wohler ich mich fühlte, um so öfter schmiegte ich mich an sie, aber am Liebsten war ich dann doch bei meiner Mami. Sie hat mich sooo viel gestreichelt, nur ihr Tagesrhythmus war komisch. Wenn ich Hunger habe stubse ich sie deshalb an der Nase mit meiner, oder kitzel sie mit meinen Schnurrhaaren. Meistens erschreckt Mama dann, das kann ich gar nicht verstehen! Wenn das alles nicht hilft nehme ich meine Zunge und schlecke ihr quer über das Gesicht, aber dann quietscht sie so komisch los, deshalb mache ich das eher selten. 😉

Abends wenn mir langweilig ist musste ich immer an meine Katzenfreundin im Rahm nebenan bei Mamas Freundin denken, ich habe sie mit Leibeskräften gerufen, aber irgendwie brachte das nichts. Aber ich dachte mir, ich versuche es jetzt auch mal, und übe den Katergesang mit meiner Stimme. Mama war dann immer so komisch, und irgendwann ist sie mit mir zu einer Ärztin für Katzen gegangen. Als wir von da zurück kamen war ich ganz benebelt, aber seit dem könnte ich den ganzen Tag schlafen, Lust zu singen habe ich aber keine mehr. Für Frauen interessiere ich mich auch nicht mehr, und das Beste ist, das Mama jetzt nur noch ganz lieb zu mir ist. Ich schmuse so gern, und manchmal genieße ich es schon, wenn meine Mami nur neben mir liegt, Hauptsache sie ist da.

Mein Fell ist seit ich wieder bei ihr wohne ganz toll geworden, und ich habe ein paar Kilochen zugenommen, aber Mama sagt das macht nix, sie will das es mir gut geht, und kauft mir auch mein Lieblingsfutter. Der Mann der bei ihr ist scheint mich auch ganz gern zu haben, deswegen kuschel ich auch ganz oft mit ihm, der mag Katzen wohl echt gerne, nur leider ist der kaum bis nie zu Hause, weshalb ich jede freie Minute nutze um bei ihm zu sein.

Ab und zu muss meine Mama aber auch jetzt noch in eine Klinik, und dann bin ich den ganzen Tag alleine, das finde ich gar nicht toll, deshalb zicke ich sie auch an wenn sie wieder ankommt. Ich kann ihr aber nicht lange böse sein, und deswegen schmeisse ich mich meistens erstmal auf ihre Hände vor ihre Beine, und sie muss alles was sie verpasst hat aufholen. Immerhin habe ich ja auch Bedürfnisse! Meoooow!!!

Letztes Jahr im Sommer hat Mama so ein kleines flauschiges Wesen hier einziehen lassen, das sieht mir ziemlich ähnlich, aber das nervt mich manchmal ganz schön. Ich glaube Mama meinte es nur gut, aber ich schlafe doch jetzt soooo gern, da reichen mir doch meine Menschen. Aber ich lasse den kleinen Schnurrer gewähren, nur manchmal bekommt er von mir einen Pfotenhieb, aber ganz vorsichtig, ich will ihm ja nicht weh tun, und Mama wäre sicher ganz böse mit mir wenn der blutet. Den scheint sie nämlich auch lieb zu haben. So lange sie mich dabei nicht vergisst habe ich da nichts dagegen, also sehe ich das ganz gelassen.

Steckbrief:

Name: Kaschino vom Zauberwald
Rufname: Gismo
Geburtsdatum: 20.03.2009
Rasse: Heilige Birma
Fellfarbe: Blue-Tabby-Point
Geschlecht: männlich
Charakter: schmusig, gutmütig, faul, anhänglich, Menschenbezogen, ruhig, verschlafen, "redet" gern

Was ich mag: ab und zu rumflitzen zu dürfen, mit Mama kuscheln, meine flauschigen Spielzeuge kuscheln und abschlecken, schmusen, Käserollis, Fisch, Milch, mich meinen Menschen mitteilen, Wärme, auf dem Balkon liegen wenn schönes Wetter ist, träumen, Spielmäuse aus Plüsch

Was ich nicht mag: manchmal diese kleine Katze die hier rumrennt und mit mir spielen will, Kälte, Krach, nießende Menschen, normales Katzenfutter, das Staubsaugungeheuer, wenn meine Mama nicht da ist, ist alles doof…

 

Einen lieber Pfotendruck und liebe Grüße sendet euch Gismo! 🙂

 

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